DWL-Team

Das DWL-Team des SVV Plauen konnte als Aufsteiger in die A-Gruppe in der vergangenen Saison diese mit Platz 8 um die Deutsche Meisterschaft beenden. Die Mannschaft möchte an diesen Erfolg auch in der Saison 2015/16 anknüpfen und hat das Ziel, sicher den Platz in der A-Gruppe zu behaupten.

 

2015      Platz 8 Deutsche Meisterschaft (Aufstieg in die A-Gruppe)
2014      Platz 9 DWL (Gruppensieger Gruppe B)
2013      Meister 2. Wasserballliga Ost
2012      Meister 2. Wasserballliga Ost
2011      Platz 2 2. Wasserballliga Ost

Im Plauener Stadtbad kündigt sich an diesem Wochenende ein weiteres Wasserball-Spitzenspiel der Bundesligagruppe B an. Am vorletzten Spieltag der Hauptrunde empfängt der SVV Plauen den SV Krefeld 72 zum letzten Heimspiel im vogtländischen Hexenkessel. Nachdem die Plauener vergangenes Wochenende in einer eindrucksvollen Aufholjagd den Favoriten und damaligen Tabellenführer SC Neustadt/Weinstraße in letzter Minute schlugen, kam es zu Bewegung im Spitzenquartett der Tabelle. Der SV Krefeld 72 rückte an die Spitze des Feldes, gefolgt vom punktegleichen SVV Plauen auf Platz zwei. Der SC Neustadt wurde momentan auf den dritten Platz verdrängt, vor den Tabellenvierten OSC Potsdam. Allerdings befinden sich Krefeld und Plauen gegenüber ihren Verfolgern mit einem Spiel im Vorsprung.
Den Spitzenstädtern steht damit erneut ein Tabellenführer ins Haus. Diesem treten die Sportler um SVV-Trainer Jörg Neubauer ebenfalls mit großem Respekt entgegen, jedoch verebbte die Euphorie des letzten Spiels weder in der Mannschaft noch beim Trainer: „Der hart erkämpfte Sieg der letzten Woche ließ das Selbstbewusstsein der Mannschaft nochmals stark wachsen, was nach den Heimpartien gegen Potsdam und Wedding, die so manchen Selbstzweifel hervorbrachten, auch sehr wichtig ist. Wir kennen unsere Fähigkeiten und setzten uns das klare Ziel Krefeld zu besiegen", beschreibt Neubauer das Mannschaftsgefühl. Mit kritischem Blick auf die letzte Begegnung ergänzt er aber auch: „Selbstverständlich können wir nur dann gewinnen, wenn wir Fehler, wie sie gegen Neustadt in der ersten Hälfte des Spiels auftraten, abstellen. Wir haben auf allen Positionen viel zu unkonzentriert agiert und dadurch diesen extrem schlechten Start in die Partie verursacht. Dieses Manko müssen wir beseitigen." Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften mit einem 11:11 Unentschieden, wobei Coach Neubauer nicht auf seinen vollen Kader zurückgreifen konnte. Diesmal läuft die Plauener Mannschaft in voller Stärke auf, SVV-Center Christian Schubert ist von seiner Verletzung genesen und wird wieder als eine feste Anspielstation für seine Teamkollegen ins Wasser steigen. Sein Ausfall am vergangenen Sonntag steigerte laut Trainer Neubauer die Unsicherheit des Teams nochmals. Deshalb zeigt sich der SVV-Coach sichtlich erleichtert, gegen Krefeld die komplette Mannschaft zur Verfügung zu haben. Denn die Wasserballer aus Nordrhein-Westfalen ähneln in der Spielweise den Neustädtern. Auch sie gelten als besonders konterstark und sehr beweglich. Außerdem besteht das Team aus einer Mischung von recht jungen und dynamischen Spielern, die durch erfahrenere Akteure, beispielsweise die ehemaligen Nationalspieler Sven Roessing und Tobias Kreuzmann, ergänzt werden. Ein Sieg gegen die Krefelder vor heimischer Kulisse wäre nicht nur ein großes Plus für das Plauener Punktekonto, sondern auch ein tolles Abschlusserlebnis für die vielen SVV-Unterstützer auf den Tribünen und am Beckenrand. „Wir denken immer von Spiel zu Spiel. Im Plauener Stadtbad fühlen wir uns sehr wohl und unsere wichtigste Aufgabe ist es, die zwei Punkte im Vogtland zu behalten. Dafür haben wir in der Trainingswoche noch einmal alles gegeben, unter optimalen Bedingungen trainiert und hoffen natürlich auch auf unsere einmaligen Fans, die uns für diese großen Aufgaben immer wieder den Rücken stärken. Der Gedanke daran ist uns eine sehr wichtige, zusätzliche Motivation", berichtet Trainer Jörg Neubauer zuversichtlich. Stephan Roßner, Centerverteidiger und Routinier der Mannschaft, beschwört die kämpferische Stimmung seiner Kameraden ebenfalls: „Wir haben durch unseren Sieg gegen Neustadt ordentlich Motivation getankt. Wir wissen, dass wir auch einen großen Rückstand aufholen können. Der Mannschaftszusammenhalt ist einfach großartig. Hier kämpft jeder für jeden, ich bin dankbar, Teil eines so genialen Teams zu sein." Eröffnet wird die Begegnung am Samstag um 16:00 Uhr, begleitet wird die Partie von einem unterhaltsamen Rahmenprogramm. Im Anschluss kommen Wasserball-Fans gleich ein zweites Mal auf ihre Kosten, um 18:00 trifft der Plauener U17 Bundesliga-Nachwuchs, im Play-Off-Spiel für die A-Gruppe, auf die HSC Hellas-1899 Hildesheim.

Michael Klein

Go to top