DWL-Team

Das DWL-Team des SVV Plauen konnte als Aufsteiger in die A-Gruppe in der vergangenen Saison diese mit Platz 8 um die Deutsche Meisterschaft beenden. Die Mannschaft möchte an diesen Erfolg auch in der Saison 2015/16 anknüpfen und hat das Ziel, sicher den Platz in der A-Gruppe zu behaupten.

 

2015      Platz 8 Deutsche Meisterschaft (Aufstieg in die A-Gruppe)
2014      Platz 9 DWL (Gruppensieger Gruppe B)
2013      Meister 2. Wasserballliga Ost
2012      Meister 2. Wasserballliga Ost
2011      Platz 2 2. Wasserballliga Ost

Kommendes Wochenende wird die „best-of-five"-Serie zwischen dem SVV Plauen und dem SV Cannstatt 1898 fortgesetzt. Im Duell um die A-Gruppe der Deutschen Wasserballliga (DWL) liegen die Spitzenstädter zurzeit 1:0 in Führung. Vergangenes Wochenende setzte sich das SVV Team vor heimischer Kulisse überraschend deutlich mit 11:6 gegen die Cannstatter Favoriten durch, jetzt soll im auswärtigen Badezentrum Sindelfingen an diese Leistung angeknüpft werden. Dabei muss sich die Mannschaft um Trainer Jörg Neubauer auf ein besonders kräftezehrendes Wochenende einstellen, denn es warten gleich zwei Partien auf die Wasserballer aus dem Vogtland.
Das zweite Pre- Play-Off-Spiel findet am Samstag um 20:00 Uhr statt, am Folgetag springen die Neubauer-Jungs dann schon um 9:30 Uhr zum dritten Pre-Play-Off ins Becken – die Regenerationszeit ist damit für beide Mannschaften recht überschaubar. Gewinnen die Spitzenstädter beide Vergleiche, spielen sie nächstes Jahr in der DWL A-Gruppe. Doch auch ein einzelner Sieg würde ihre Aufstiegschancen erhöhen, denn dann könnten sie in der vierten Pre-Play-Off-Begegnung am 22.04 die mögliche Entscheidung herbeiführen. Deren Austragungsort wäre wiederum das Plauener Stadtbad. „Heimspiele sind immer ein kleines bisschen einfacher als Auswärtspartien. Man ist mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut und kann sich beispielsweise im Becken an festen Punkten besser orientieren. Außerdem hat man keine lange, ermüdende Anfahrt zu überstehen. Das alles nimmt einem zumindest etwas Nervosität", so Coach Neubauer bereits vergangene Woche. Die Cannstatter können indes auch dieses Mal nicht vollkommen auf diese Umstände bauen. Das Badezentrum Sindelfingen dient nämlich nur als Ausweichort für das Inselbad Untertürkheim, in der Stammhalle der Cannstatter Wasserballer wird derzeit das Tragluftdach abgebaut. „Das macht es fast für beide Mannschaften zu einem Auswärtsspiel", erklärt Christian Schubert, SVV Center und ehemaliger Cannstatter Spieler. Auf seiner Position trifft er auf besonders starke Gegner: „Sie haben einige der besten Centerverteidiger der Liga. Zum einen wäre da der beinarbeitsstarke und körperlich sehr präsente Florian Naroska, der sowohl in der Centerverteidigung wie auch auf der Centerposition spielen kann. Hinzu kommt dann noch Timo van der Bosch, welcher, wie Naroska auch, auf große Erfahrung durch seinen Einsatz in der Nationalmannschaft, in der er aktuell auch noch spielt, zurückgreifen kann."
Nach dem Erfolg von letzter Woche zeigt sich SVV-Kapitän Alexander Fritzsch optimistisch den nunmehr bekannten Kontrahenten auch in Sindelfingen unter Druck zu setzen: „Auswärtsspiele sind zwar immer schwieriger, doch werden wir alles daran setzen, so gut wie letzten Samstag zu spielen. Ein Anknüpfen ist möglich, wenn wir uns konzentrieren und unser Leistungspotenzial abrufen." In der Regenerationsfrage verweist er auf die Chancengleichheit: „Es ist natürlich sehr anstrengend, doch herrschen für alle die gleichen Bedingungen. Wir werden uns nach dem Samstagsspiel ein schnelles Abendbrot organisieren und dann möglichst viel Schlaf in den Sonntag mitnehmen, glücklicherweise befindet sich unsere Unterkunft ganz in der Nähe der Schwimmhalle." Wer den längeren Atem hat, könnte somit am Sonntag durchaus entscheidend sein. Konditionell befinden sich die Neubauer-Jungs auf einem hohen Niveau, was auch beim ersten Aufeinandertreffen mit dem SV Cannstatt deutlich wurde.

Michael Klein

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