DWL-Team

Das DWL-Team des SVV Plauen konnte als Aufsteiger in die A-Gruppe in der vergangenen Saison diese mit Platz 8 um die Deutsche Meisterschaft beenden. Die Mannschaft möchte an diesen Erfolg auch in der Saison 2015/16 anknüpfen und hat das Ziel, sicher den Platz in der A-Gruppe zu behaupten.

 

2015      Platz 8 Deutsche Meisterschaft (Aufstieg in die A-Gruppe)
2014      Platz 9 DWL (Gruppensieger Gruppe B)
2013      Meister 2. Wasserballliga Ost
2012      Meister 2. Wasserballliga Ost
2011      Platz 2 2. Wasserballliga Ost

Nach dem Schlusspfiff war die Erleichterung für Spieler und Trainer des SVV Plauen zu spüren. Der SVV Plauen gewann in Hannover mit 10:8 gegen das gastgebende Team der White Sharks Hannover.

Gleich zu Beginn der Partie zeigten sich die Gastgeber agil und tororientiert. Die Vogtländer verschliefen förmlich die ersten Minuten, dadurch konnten die White Sharks Hannover sich eine 2 Tore Führung herausarbeiten. Der SVV war noch immer nicht auf die Gastgeber eingestellt, dennoch verkürzte Alpar Soltesz nach vier Minuten Spielzeit auf 1:2. Kurz darauf nutzte das Team der White Sharks Hannover eine weitere Unkonzentriertheit der Plauener und stellte den 2 Tore Abstand wieder her. Mit 1:3 ging es in die erste Pause.

Trainer Jörg Neubauer: „Im ersten Viertel haben wir an vielen Positionen nicht richtig aufgepasst, kleine Fehler unsererseits wurden durch die Gastgeber konsequent genutzt.“

Nach der Pause drehten die Plauener die Begegnung. Sie fanden in ihr gewohnt konzentriertes Spiel zurück. Die Verteidigung stand besser und die White Sharks Hannover hatten im gesamten Viertel keine Möglichkeit zum Torerfolg. Im Gegensatz dazu nahm das Team der Plauener richtig Fahrt auf. Zwei Überzahlsituationen konnten die Vogtländer erfolgreich abschließen und noch zwei weitere gut herausgespielte Angriffe verwandeln, 5:3 der Pausenstand aus Plauener Sicht.

Auch im dritten Abschnitt konnte der SVV das Spiel behaupten, gleich zu Beginn war es Peter Karteszi, der nach dem Anschlusstreffer der White Sharks Hannover das Plauener Polster zum 7:4 ausbaute. Patrick Szilvasan und Stephan Roßner setzten nach und erhöhten mit sehenswerten Toren auf zwischenzeitlich 9:4.
Langsam schlichen sich allerdings kleine Fehler und Unkonzentriertheiten ein. Die Hannoveraner erzielten noch zwei Tore und beide Teams gingen mit 9:6 aus Plauener Sicht in die Pause.

Im letzten Viertel war es wieder spannend geworden, die Gastgeber erarbeiteten sich mehrere Chancen, wovon sie zwei im Plauener Tor unterbringen konnten. Auf 9:8 waren die White Sharks Hannover herangekommen. Die noch ausbleibenden vier Minuten waren auf beiden Seiten voller Anspannung. Das Spiel ging über weite Strecken und 35 Sekunden vor Schluss erzielte Stepan Rezek das 10:8. Damit waren der Plauener Sieg und die ersten zwei Auswärtspunkte gesichert.

Trainer Jörg Neubauer: „Wir haben nach den anfänglichen Schwierigkeiten, uns auf die Hannoveraner einzustellen, das Spiel im zweiten Viertel übernommen, aus einer sicheren Abwehr gute Chancen erarbeitet und auch umgesetzt. Die Mannschaft hat gut agiert und das Spiel letztendlich nach Hause gebracht, meinen Glückwunsch dem Team. Trotzdem müssen wir nach vorn sehen und an unseren Defiziten arbeiten. Das Ergebnis hätte viel deutlicher zu unseren Gunsten ausgehen können, wenn die Überzahlsituationen erfolgreicher genutzt worden wären, 2 Tore bei 9 Überzahlangriffen sind zu wenig.
Trotz aller Kritik, vier Punkte nach vier schweren Spielen, das haben wir so nicht erwartet. Es ist ein großer Erfolg und zeigt, dass das Team in der A-Gruppe angekommen ist.“

Jetzt sind zwei Wochen spielfrei, das gibt der Mannschaft Gelegenheit, zu verschnaufen, aber auch sich auf das nächste Spiel, intensiv vorzubereiten.

Am 21.11.2015, 16:00 Uhr erwartet der SVV Plauen den SV Bayer Uerdingen 08 vor heimischem Publikum, Anpfiff ist 16:00 Uhr und das Ziel sind weitere zwei Punkte. Alle Plauener Fans laden wir recht herzlich zu diesem Spiel ein.

Für den SVV Plauen spielten am Samstag, 07.11.2015 gegen die White Sharks Hannover:
Mihaly Peterfy, Alpar Soltesz (1), Christian Schubert (2), Peter Karteszi (3), Alexander Fritzsch, Kevin Sörensen, Tamas Korpasci, Akos Parkanyi, Stepan Rezek (1), Patrick Szilvasan (1), Patrick Szilvasan (1), Stephan Roßner (2), Christian Schneider, Abel Müller

Jens Elschner

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